Kleidung Verkaufen – Auf eBay, Kleiderkreisel oder Monox? Unser Test

Im Kleiderschrank ist kaum noch Platz, etliche Jeans und Oberteile füllen die Regale. Doch wirklich schöne Klamotten findet unsere Redakteurin Anna nicht dadrinnen. Es müssen dringend neue stilische Kleidungsstücke her. Doch wohin mit den ganzen Sachen? Zum wegwerfen sind sie zu Schade und anziehen will sie diese auch nicht mehr.

Unser Rat: Die Kleidung verkaufen im Internet! Doch auf welcher Webseite, zu welchem Preis und lohnt sich das für dich überhaupt? Netztip hat für dich alle Fragen beantwortet. Mit unseren Tipps machst du aus deinen Altkleidern noch bares Geld!

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dein Experte!

Anna Berg
Veröffentlicht am: 27.01.2019

Mode Expertin: Anna

Hi, mein Name ist Anna, ich habe nach den besten Möglichkeiten gesucht seine Kleidung online zu verkaufen. Die besten Tipps habe ich dir auf dieser Seite zusammengefasst.

Ankaufportale oder Auktionsportale?

1. Kleidung verkaufen über Ankaufportale

Ankaufportale wie Monox oder reBuy nehmen dir viel Arbeit und Stress ab. Einfach auf der Webseite seine Kleidungsstücke angeben und den Preis ermitteln lassen. Anschließend verschickst du einfach kostenlos die Klamotten an Monox.

Doch alzuviel Geld solltest du dir über Ankaufportale nicht erhoffen. Eine Guess Jacke die wir für 72 EUR über eBay verkauft haben, hätten wir bei Monox nur 10,55 EUR bekommen.

Für wen lohnen sich also Ankaufportale? Gerade dann wenn du viel Stress hast und du keine Zeit und Lust hast deine Klamotten zu verkaufen, sind Ankaufportale wirklich hilfreich. Aber auch wenn du sehr viele Stücke loswerden möchtest. Auf Ebay müsstest du dafür für jeden einzelnen Artikel Fotos, und Beschreibungen erstellen. Doch nicht nur das, selbstverständlich musst du auch jeden Artikel einzelnd versenden. Probiere Monox einfach mal aus und ermittel die Preise in wenigen Minuten.

2. Kleidung verkaufen auf Auktionsportalen

Ebay, Kleiderkreisel und Co, Auktionsportale bieten dir beim Klamottenverkauf einen großen Vorteil – du verdienst mehr Geld. Dadurch das du deine Kleidung an keinen Zwischenhändler verkaufst, bekommst du über Auktionsportale am meisten Gewinn. Also wieso nicht einfach nur über eBay und co verkaufen? Bei 2-5 Teilen ist das natürlich kein Problem und die bessere Alternative. Doch bedenke dabei wenn du 10 oder 20 Kleidungsstücke verkaufen möchtest, dass du auch für jedes einzelne Teil Fotos und Beschreibungen erstellen musst.

Top 3 Verkaufsplattformen

Platz 1

Vor- und Nachteile:

 

     Hoher Verkaufswert

  Sehr einfache App

            10% Verkaufsgebühren

Platz 2

Vor- und Nachteile:

 

         Sehr Schneller Verkauf

             Unkomplizierter Vorgang

            Geringer Verkaufserlös

Platz 3

Vor- und Nachteile:

 

     Hoher Verkaufswert

  Sehr einfache App

            Schwierige Abwicklung

Kleidung verkaufen auf eBay

Ebay ist unser Favorit wenn es darum geht Kleidung online zu verkaufen. Dadurch das es das Unternehmen bereits seit über 20 Jahren gibt. Ist hier alles bis aufs feinste durchdacht und optimiert. Über die App kannst du deine Artikel einfach per Smartphone einstellen und verwalten. Du kannst zwischen verschiedenen Verkaufsoption wählen. Möchtest du z.B. deinen Artikel an den Höchstbietenden versteigern lassen. Oder lieber auf Nummer sicher gehen und deine Klamotten für einen bestimmten Preis verkaufen. Alles kein Problem.

Durch die Hohe bekantheit von eBay, lassen sich Kleidungsstücke ziemlich schnell und zu hohen Preisen verkaufen.

Der einzige Nachteil von ebay ist, dass nach dem Verkauf eine Provision in Höhe von 10% gezahlt werden muss. Verkaufst du z.B eine Jacke für 100 Euro. Dann musst du eBay 10 Euro dafür zahlen.

Kleidung verkaufen auf Kleiderkreisel

Bei Kleiderkreisel handelt es sich um ein weiteres Auktionsportal. Anders als bei eBay werden auf der Webseite ausschließlich Kleidungsstücke verkauft. Über die App kannst du ganz einfach in wenigen Minuten deine Teile einstellen und zum Kauf anbieten. Leider ist die Abwicklung noch nicht so automatisiert wie es bei eBay der Fall ist. Bankdaten, oder Versandadressen müssen noch per Chat mitgeteilt werden. Auf eBay hinterlegst du einmalig deine Bankverbindung und sparst dir dadurch Zeit.

Auch Kleiderkreisel hat mitlerweile eine Hohe bekanntheit. Viele Nutzer sind auf der Suche nach günstigen Klamotten. In unserem Test fanden wir sehr schnell einige Käufer. Lediglich die Abwicklung könnte professioneller gestaltet werden.

Kleidung verkaufen auf MOMOX

Bei MOMOX handelt es sich um ein sogenanntes Ankaufportal. Ankaufportale sind die schnellste Variante um Geld für deine Kleidung zu bekommen. Du holst dir ein Paket und steckst alle deine Altkleider rein. Die Verandkosten übernimmt MONOX. Sobald das Paket bei MONOX eingetroffen ist, wird ein Preis ermittelt den du dafür bekommen kannst. Lehnst du z.B. das Angebot ab, dann werden dir deine Kleidungsstücke gegen 4 Euro Versandkosten zurückgeschickt.

Der Vorteil liegt auf der Hand. Kleidung über Monox verkaufen ist deutlich entspannter als über eBay und co. Dennoch kannst du für deine Kleidung keine hohen Summen erwarten. Wenn du die Klamotten selbst verkaufst erhälst du deutlich höhere Summen.

Checkliste

4 Tipps mit denen du aus deinen Klamotten auf eBay noch richtig viel Geld machst!

Tipp 1: Gute Fotos erstellen

Fotos sind mit das wichtigste für einen erfolgreichen Verkauf auf Auktionsportalen. Die Fotos solltest du immer selber machen. Immer wieder fällt mir auf das Produktfotos “geklaut” werden und für die eigene Anzeige verwendet werden. Neben Rechtlichen problemen die hierbei entstehen können, vermitteln solche Fotos auch wenig vertrauen. Besser ist es also selbst zur Kamera zu greifen. Um wirklioch gute Fotos zu schießen, beachte unsere Top Fototips:

Deine Kamera

Mitlerweile sind Smartphones bereits wirklich gute Kameras integriert. Hast du aber die Möglichkeit eine Spiegelreflex Kamera zu nutzen? Dann wähle besser diese. Eine professionelle Bildqualität zahlt sich spätestens beim Verkaufspreis aus.

 

Nutze ein Stativ

Wenn du eine Spiegelreflex Kamera verwenden möchtest, dann solltest du auch ein Stativ verwenden. Unten am Kameragehäuse findest du ein Gewinde, auf das du das Stativ anschrauben kannst. Dadurch werden deine Fotos niemals verwackeln. Zusätzlich werden alle Fotos im gleichen Winkeln aufgenommen. Dadurch entsteht ein einheitlicheres Bild.

 

Der Hintergrund

Der Hintergrund ist ebenfalls wichtig für ein gelungenes Foto. Falls du eine große weiße A2 Pappe oder eine Tischdecke hast? Sehr gut! Verwende für den Hintergrund neutrale, schlichte Farben. Auch ein Teppich kannst du gut verwenden. Auf keinen Fall solltest du die Fotos auf einem schmutzigen Untergrund machen. Das erweckt sofort einen negativen Eindruck.

 

Die Helligkeit

Ist der Raum zu dunkel, dann wird gern ein Blitz genutzt. Doch darauf solltest du für professionelle Produktfotos verzichten. Durch den Kamerablitz entstehen starke Schatten, die bei Kleidungsfotos unerwünscht sind. Besser ist es die Fotos bei Tageslicht zu schießen. Fotografiere in möglichst hellen Räumen mit viel Tageslicht. Wenn du nur Lampen als Lichtquelle hast, wirken die Fotos leider zu gelblich und verfälschen die Farben. Deshalb bleib möglichst nah am Fenster.

 

Erstelle viele Fotos

Viele Fotos sind immer wichtig. Wenn du nur 1 Foto erstellst und versuchst einen Artikel zu verkaufen, wirst du weniger Erfolg haben als bei einem Artikel mit 8 Fotos. Fotografiere deine Kleidung von verschiedenen Seiten. Aber auch Detailbilder sind wichtig, wie von Markensymbolen und Knöpfen.

Tipp 2: Die ideale Produktbeschreibung

Verfasse eine ausführliche Produktbeschreibung. Achte auf eine korrekte Rechtschreibung und gut formulierte Sätze. Zähle vorallem die Besonderheiten auf. Ist die Jacke z.B. überall komplett ausverkauft. Oder ist es eine Sonderkollektion, die nur in geringer Stückzahl produziert wurde. Alle diese positiven Eigenschaften müssen in deine Beschreibung mit hinein.

Außerdem solltest du wichtige Punkte nicht außer acht lassen. Gib neben der Größe zusätzlich die Maße an. Erzähl darüber wie viel das Produkt gekostet hat und wo du es gekauft hast. Zusätzlich kannst du noch erzählen wie man die Kleidung gut kombinieren könnte.

Tipp 3: Der passende Verkaufpreis

Der nächste Schritt ist es den idealen Verkaufspreis zu wählen. Ist dieser zu teuer wird dein Kleidungsstück wolmöglich nicht verkauft. Ist dieser zu günstig, dann verschenkst du unnötig Geld. Versuche also herauszufinden zu welchem Preis dein Kleidungsstück im Durchschnitt verkauft wird.

Dazu gehst du auf eBay. Unter Suche gibst du das Produkt ein das du verkaufen möchtest. Auf der linken Seite findest du nun Filter Möglichkeiten. Setze einen Haken unter Verkaufte Artikel. eBay zeigt dir nun alle verkauften Artikel der letzten Wochen an. Nach 2-3 Beispiel Verkäufen kannst du jetzt den idealen Verkaufspreis ermitteln.

Tipp 4: Der Käuferkontakt

Auch bei offenen Fragen solltest du möglichst schnell erreichbar sein. Lade dir dazu die entsprechenden Apps von eBay und co. auf dein Handy. Bei Käuferfragen oder Preisvorschlägen wirst du per Push Nachricht benachrichtigt. Außerdem solltest du versuchen immer freundlich zu antworten.